Die IKK classic fordert bessere Absicherung für selbstständige Schwangere, da diese im Gegensatz zu angestellten Frauen bislang deutlich schlechter geschützt sind. Besonders im Handwerk ist das problematisch, weil viele Unternehmerinnen körperlich arbeiten und ihr Einkommen direkt von ihrer eigenen Arbeitskraft abhängt.
Aktuell erhalten Selbstständige Einkommensersatz nur während der gesetzlichen Mutterschutzfristen. Fallen sie jedoch außerhalb dieser Zeit schwangerschaftsbedingt aus, gibt es keinen Anspruch auf Leistungen.
Die vorgeschlagene Lösung sieht eine Einkommensersatzleistung von 70 % des durchschnittlichen Einkommens (maximal für 20 Wochen) vor, die bereits ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit greifen soll. Finanziert werden könnte dies über die bestehende Umlage U2, ergänzt durch einen möglichen Bundeszuschuss.
Ziel der Initiative ist es, Schutzlücken zu schließen, wirtschaftliche Risiken zu vermeiden und die Gesundheit von Mutter und Kind besser zu sichern.
Alle Informationen im Detail gibt es hier: IKK-Webseite Mutterschutz für Selbstständige.
