Montag, der 17. Oktober 2011

Unternehmerfrauen fordern:

Mehr Frauen in die Führungsebene der Handwerksorganisation!

Spannende Berufsfelder, beste Karrierechancen und ein gutes Betriebsklima können immer mehr Frauen für das Handwerk begeistern: Fast 27 Prozent der neuen Auszubildenden im Handwerk sind weiblich, und mehr als jede fünfte Meisterprüfung wird inzwischen von einer Frau abgelegt. Jede vierte Gründung im Handwerk (24 Prozent) wird von einer Frau vorgenommen.

„Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich diese wachsende Bedeutung von Frauen im Handwerk auch in ihrer Beteiligung in der Handwerksorganisation widerspiegelt.“, so Heidi Kluth, Vorsitzende des Bundesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH). Die Vision des Bundesverbandes UFH ist, die Anzahl der in den Vorständen und in Führungsebenen von Kammern und Zentralfachverbänden vertretenen Frauen in den nächsten Jahren zu verdoppeln.

Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts sowie mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln könnten ihre Stärken einbringen und das Handwerk zukunftsfest und innovativ machen – und das, ohne von gesetzlichen Quoten angetrieben zu werden. Die Vielfalt und Verschiedenheit, heute auch als „Diversity“ bezeichnet, sollte als Chance gesehen und konstruktiv genutzt werden. Dies schafft nicht nur eine produktive Atmosphäre, sondern sorgt auch dafür, dass die Belange aller Beschäftigten im Handwerk beachtet werden.